Der republikanische Abgeordnete des US-Kongresses, Ron Paul, forderte den US-Präsidenten und den Kongress mit einer provozierenden Aussage heraus. In seiner wöchentlichen Ansprache vom 22. Juni sagte er: »Wenn man verfolgt, auf welche Weise sie finanzielle Ausgaben tätigen, scheint der wirtschaftliche Kollaps das Ziel des Kongresses und der Verwaltung zu sein.« Er fügte hinzu, dass die Demokraten, die für Obamas Finanzierungsantrag für weitere militärische Aktionen stimmten, in Wahrheit für den Krieg stimmten, nicht nur für die Bewilligung seines Programms. Durch diese Zustimmung des Kongresses fließen nun weitere 106 Milliarden US-Dollar in militärische Aktionen in Afghanistan und im Irak. Ron Paul nannte dies einen Affront gegen jeden, der glaube, für Obama zu stimmen bedeute, für einen Friedenskandidaten zu stimmen. Außerdem bedeute der Kredit über weitere 108 Milliarden US-Dollar, die der Präsident dem IWF für Kredite an die armen Länder der Welt zur Verfügung zu stellen wolle, »globale Unterdrückung zu erkaufen«.

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