Wenn man die Geschichte des Kohlebergbaus studiert, dann entdeckt man ein interessantes Detail, nämlich wie die Bergleute sich von einer Gasvergiftung schützten. Sie benutzen Vögel, ja kleine Kanarienvögel und nahmen sie in Käfige tief hinunter in die Stollen, dorthin wo sie die Kohle abbauten. Solange die Vögel sangen, wussten die Bergleute, es ist alles in Ordnung. War es plötzlich still, dann war Gefahr in Verzug, jetzt müssen sie raus. Die Vögel reagierten sehr früh auf schlechte Luft.

Bei den Gasen handelt es sich um Kohlenmonoxid, Methan und Kohlendioxid. Die Vögel reagierten sofort auf eine zu hohe Konzentration. Je tiefer die Bergleute gruben, je gefährlicher wurde es, weil das Gas welches schwerer als Luft ist, sich am tiefsten Punkt der Grube sammelte. Ich sag es noch mal deutlicher ... CO2 ist schwerer als Luft.

Jeder der früher bis in die 90ger Jahre in einer Disco war und die Spezialeffekte auf der Bühne gesehen hat weiss, der Rauch war meistens gar kein Rauch, sondern ein Nebel aus CO2, aus einer Trockeneismaschine, der wie eine Flüssigkeit über den Boden fliesst und über Stufen wie ein Wasserfall sich verhält. Der Grund ist, CO2 ist schwerer als Luft. Es steigt nicht nach oben wie Rauch, sondern fällt nach unten.

...zum Artikel
Zum Seitenanfang